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Ausstieg aus der Sonnenenergie? - Regierung kürzt Solarförderung
hr3 defacto berichtet über die Kürzungspläne der Bundesregierung
Wiesbaden, 8. März 2010
Das Bundeskabinett hat beschlossen die Solarförderung ab 1. Juli zu kürzen. Hausbesitzer, die auf ihrem Dach eine Photovoltaik-Anlage bauen lassen wollen, sollen ab Juli 15% weniger für die Einspeisung des selbsterzeugten Stromes ins öffentliche Netz bekommen. Großanlagen auf Freiflächen sollen gar nicht mehr gefördert werden. Die Solar-Branche fürchtet nun massive Umsatzeinbußen, weil die Neuregelung die Attraktivität der Solaranlagen auf Hausdächern senkt und die Preise für Solarzellen unter Druck setzt. Die Folge könnte sein, dass Privatleute und Stromversorger weniger in Solartechnik investieren. Die ÜWG Solar in Gross-Gerau hat bereits Konsequenzen gezogen: Die geplante Solaranlage in Riedstadt wird nicht gebaut. Droht jetzt der Ausstieg aus einer Technik, in der Deutschland Weltmarktführer ist und die als besonders klimafreundlich gilt?
Quelle: © hr | defacto, 07.03.2010
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defacto vom 7.3.2010
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