Orte mit kleiner Einwohnerzahl nehmen ihre Energieversorgung selbst in die Hand
Wiesbaden, 4. Januar 2011
Mehr und mehr Orte mit kleiner Einwohnerzahl nehmen ihre Energieversorgung selbst in die Hand. Sie werden zu Bioenergiedörfern. Jüngstes Beispiel ist Lautenbach.
Lautenbach ist ein Bioenergiedorf. Es liegt etwa zwölf Kilometer nördlich des Bodensees, eine Gemeinde mit rund 300 Einwohnern. Laut Wettbewerbs-Definition Bioenergiedörfer 2010 des Bundeslandwirtschaftsministeriums wird ein Ort dann als Bioenergiedorf bezeichnet, wenn er seinen Strom- und Wärmebedarf überwiegend aus erneuerbaren Energien deckt, die in der Region erzeugt sein müssen. Die neue Nahwärmeversorgung in Lautenbach besteht aus einem zwei Kilometer langen Leitungsnetz, an das alle Haushalte angeschlossen sind.
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