Wiesbaden, 29. September 2010
Wie sich eine große Solaranlage in die komplexe Kälteversorgung eines Büro- und Verwaltungsgebäudes als zusätzliche Wärmequelle einbinden lässt, untersuchten Forscher der Hochschule Offenburg in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. Die Demonstrationsanlage mit 1.330 m² Bruttokollektorfläche wurde im Rahmen des Förderkonzepts Solathermie2000plus vom Bundesumweltministerium gefördert. Sie liefert Antriebsenergie für die momentan weltweit größte Adsorptionskälteanlage mit einer gesamten Nennleistung von über 1 MW. Die Mess- und Betriebsergebnisse aus mehr als zwei Messjahren liegen jetzt vor.