Was bedeutet Peak Oil?
Wiesbaden, 27. August 2010
Seit geraumer Zeit trifft man in der öffentlichen Diskussion um Erneuerbare Energien auf den Begriff "paek Oil" bzw. "Globales Ölfördermaximum". Doch was bedeutet dieser Begriff und welche Idee steckt dahinter?
Unter dem Stichwort Globales Ölfördermaximum (englisch peak oil) wird der Begriff des Ölfördermaximums eines einzelnen Ölfeldes auf einen gesamten Erdölvorrat der Erde übertragen. Der kritische Zeitpunkt beim lokalen Fördermaximum wird nach der These von Marion King Hubbert erreicht, wenn etwa die Hälfte der nutzbaren Reserven gefördert wurde. (Quelle: Wikipedia)
Andere Quellen schmücken den Begriff weit dramatischer aus, sicherlich von inneren Überzeugungen getrieben:
"Peak Oil" ist der Begriff, der die fundamentalen Änderungen unserer Art zu Wirtschaften und zu Leben, in ein Wort packt. Peak Oil bedeutet: Der Höhepunkt der Erdöl-Förderung ist erreicht. Die Erdöl-Produzenten schaffen es nicht, die Erdöl-Förderung weiterhin signifikant zu steigern. Sie fördern noch sehr viel, aber die Förder-Geschwindigkeit erreicht ein Höchstmass, welches nicht mehr wachsen kann. Zeitgleich nimmt die Nachfrage nach Öl immer mehr zu. Die Industrienationen wollen weiter wachsen und damit wächst ihre Nachfrage nach all den Produkten, die Erdöl brauchen, um hergestellt zu werden: Dünger, Farben, Chemikalien, Medikamente, Plaste - und natürlich: Heizöl und Benzin, die Grundlage warmer Wohnungen und des Individualverkehrs. Und all diese Produkte und Leistungen werden nach jahrzehntelanger Aufholjagd auch von Milliarden Menschen in den ehemaligen "Entwicklungsländern" erwünscht und steigern die Nachfrage nach Öl. (Quelle: Lohas Guide)
Wie immer wird die Wahrheit, oder eine annehmbare Grundhaltung, irgendwo zwischen den unterschiedlichen Meinungen liegen.
Weiterführende Informationen
zur News-Startseite
Alle News anzeigen